eBay Bewertungen: So erhöhst du garantiert deine Bewertungsquote

eBay Bewertungen: So erhöhst du deine Bewertungsquote auf über 40%

Seit einiger Zeit verfolge ich eine bestimmte Bewertungsstrategie, um die Quote der eBay Bewertungen in meinem Resellbuddy eBay Shop zu erhöhen. Möglicherweise hast du hierzu auch den ein oder anderen Monatsbericht von mir bereits gelesen, in welchem ich erste Details und Ergebnisse gezeigt habe. Mit Hilfe meiner Bewertungsstrategie habe ich es geschafft, eine überdurchschnittliche Bewertungsquote von über 40% zu erreichen. Das bedeutet, dass im Schnitt etwa 4 von 10 Käufern eine positive Bewertung bei mir hinterlassen. Ohne diese Bewertungsstrategie wären es wohl eher 20-30%. Im schlechtesten Fall also mit 2 von 10 Käufern nur etwa die Hälfte. 

Mit einer bestimmten Bewertungsstrategie lassen sich also deutlich schneller eBay Bewertungen aufbauen, als komplett ohne eine Strategie. Wie genau ich das angestellt habe, erfährst du in diesem Beitrag.

Wozu braucht man überhaupt viele Bewertungen?

Bewertungen sind grundsätzlich von großer Bedeutung, um Vertrauen bei deinen potentiellen Kunden aufzubauen. Viele – vor allem positive – Bewertungen zeigen dem Kunden in der Regel auf, dass die verkauften Artikel bei dem jeweiligen Händler grundsätzlich auch wirklich auf Lager sind, dem beschriebenen Zustand entsprechen sowie rechtzeitig und in einer guten und sicheren Verpackung versandt werden. Ebenso ist auch der Support bei Verkäufern mit vielen Bewertungen in der Regel ziemlich gut. Alle diese Kundenerwartungen spiegeln sich letztendlich auch in höheren Verkaufszahlen und Umsätzen wieder. 

Umgekehrt heißt das also, dass eBay Shops mit keinen oder nur sehr wenigen Bewertungen, es deutlich schwerer haben Fuß zu fassen. Eine zu geringe Anzahl an Bewertungen kann einen potentiellen Käufer sogar eher misstrauisch machen und zu zusätzlichen Rückfragen führen. Gerade bei sehr teuren Produkten, neigen Kunden tendenziell auch eher dazu, bei eBay Shops mit deutlich mehr Bewertungen zu kaufen. 

Deshalb solltest du dich bereits von Anfang an darum bemühen, möglichst schnell und möglichst viele (positive) Bewertungen zu bekommen. Im Folgenden lege ich dir meine Bewertungsstrategie offen, mit welcher ich bereits sehr gute Ergebnisse erzielt habe. 

1. Lege jeder Bestellung eine kostenlose Beigabe dazu

Eine kleine kostenlose Überraschung wird den meisten Kunden eine kleine Freude bereiten, für die sie sich gerne mit einer positiven Bewertung bedanken. Aber auch bei Fällen die eher auf der Kippe stehen, könnte eine solche kostenlose Beigabe ausschlaggebend sein. Bei auftretenden Problemen würden nämlich viele Kunden zunächst den Kontakt zu dir suchen, ehe sie dir eine negative Bewertung geben. Kostenlose Beigaben können also nicht nur als Anreiz für eine positive Bewertung dienen, sondern auch präventiv zur Vermeidung negativer Bewertungen eingesetzt werden. 

Lege deshalb zu jeder deiner Bestellung eine kleine Beigabe dazu. Als Beigabe kannst du im Prinzip alles mögliche verwenden. Wichtig ist nur, dass es in irgendieiner Art und Weise zu deiner Nische passt. Ein Haribo Minibeutel eignet sich beispielsweise super als Beigabe bei Spielwaren, würde aber bei anderen Produkten wie zum Beispiel Kfz-Zubehör eher unpassend sein. Natürlich solltest du auch darauf achten, dass du durch die zusätzliche Beigabe keine großen Kosten verursachst, die deinen Gewinn schmälern. Die Kosten sollten sich also im Rahmen halten. 

Hier findest du ein paar Beispiele für mögliche Beigaben:

  • Rabattgutscheine für den eigenen Shop (kostenlose Lieferung bei der nächsten Bestellung oder einen Rabatt auf die nächste Bestellung)
  • Paketbeilagen für andere Shops (Geschenkkarten, Gutscheinhefte oder Rabattgutscheine) – Tipp: Durch solche Paketbeilagen kannst du über Anbieter wie Meine Paketbeilagen, Dimabay oder PaketPLUS sogar zusätzlich Geld verdienen
  • Produktproben (beispielsweise kleine Duft- oder Kosmetikproben)
  • Weitere Kleinigkeiten je nach Nische und Jahreszeit:
    • Frühling: Blumen- und Gemüsesamen, bunte Luftballons, Eierfarben zu Ostern
    • Sommer: Sonnencremes, Erfrischungstücher, Blumensamen
    • Herbst: Mini-Drachen, Gesichtsmasken
    • Winter: Teebeutel in winterlichem Geschmack, Glühweingewürze, Mini-Adventskalender 
    • Weiteres: Glücks-Cents, Putztücher für Brillen, Sticker, kleine Schlüsselanhänger, Schrauben, Karten

Wie du siehst gibt es wirklich viele Ideen für mögliche Beigaben. Denke einfach mal darüber nach, was für deine Nische passen und kostengünstig zu jedem Paket beigelegt werden könnte. 

2. Schreibe eine Dankeskarte 

Neben der kostenlosen Beigabe macht es auch Sinn, eine kleine Dankeskarte für deine Kunden zu schreiben. In erster Linie geht es hier darum, deinen Kunden einfach mal in Form einer persönlichen Botschaft „Danke“ zu sagen. Im Anschluss kannst du die Dankeskarte dann auch dazu nutzen, um deine Kunden bei einer zufriedenen Abwicklung zu bitten, dir eine (positive) Bewertung zu hinterlassen.

Achte bei deiner Dankeskarte unbedingt darauf, dass deine persönliche Botschaft nicht zu „aggressiv“ formuliert ist. Deine Kunden sollten nicht zur Abgabe einer Bewertung gedrängt werden. Sei einfach ein wenig kreativ und finde eine eigene persönliche – nett klingende – Formulierung. Am einfachsten ist es, wenn du dir eine Vorlage erstellst, die du dann immer wieder drucken und in jedes Paket ebenfalls dazu legen kannst.

3. Erinnere deine Kunden nach einigen Tagen

Wenn kostenlose Beilagen und zusätzliche Dankeskarten nicht helfen, kommt die dritte Maßnahme zum Zug: Eine konkrete, aber dennoch freundliche Erinnerung. 

Es ist ganz normal, dass manche Kunden einfach vergessen eine Bewertung abzugeben. Manche wollen es schlicht und einfach nicht – das ist dann natürlich auch in Ordnung. Oft hilft aber schon eine einfache, freundlich formulierte Erinnerung, die du nach ein paar Tagen an deine Kunden per eBay Nachricht verschicken kannst. Auf diese Weise lassen sich erfahrungsgemäß noch die ein oder anderen Bewertungen einholen. Man kann diese Nachricht natürlich auch dazu nutzen, um auf den eigenen Service aufmerksam zu machen. Beispielsweise, falls man den Kunden auch nach dem Kauf für sämtliche Rückfragen zur Verfügung steht. 

Wer trotz aller drei Maßnahmen noch immer keine Bewertung abgegeben hat, wird es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht mehr tun. Das muss man dann einfach so hinnehmen. Denn solche Kunden wird es immer geben.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass du nach Möglichkeit immer auch selbst in „Vorleistung“ gehen und bei deinen Kunden zuerst eine Bewertung hinterlassen solltest. Alleine dafür bekommst du in der Regel schon von vielen Kunden eine Bewertung als Dankeschön zurück. 

Mich würde nun interessieren, ob du schon eine bestimmte Strategie verfolgst und wie hoch deine aktuelle Bewertungsquote ist? 

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